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am 01.09.2022

Rehrl und Westvold-Hansen gewinnen vor 3000 Zuschauern

Endlich wieder ein FIS-Sommer-Grand-Prix in Oberstdorf - Damen feiern gelungene Premiere

Endlich wieder gab es einen FIS-Sommer-Grand-Prix in der Nordischen Kombination in Oberstdorf. 2018 hatte das letzte Event stattgefunden, bei dem Vinzenz Geiger einen Heimsieg feierte. Zuvor hatte über mehrere Jahre Johannes Rydzek, ebenfalls vom Skiclub Oberstdorf, als Dauersieger diese Wettkampfserie beherrscht. In diesem Jahr war manches neu: Zum ersten Mal starteten auch die Frauen beim Sommerspringen auf der Oberstdorfer Schanzenanlage, die sich nach zweijähriger Sanierungspause, tipptopp hergerichtet, erstmals wieder bei einem Sommerwettbewerb präsentierte. Einen Sieg für die erfolgsverwöhnten Oberstdorfer gab es bei dieser „Premiere“ jedoch nicht.

Den Wettkampf der Frauen bestimmte souverän die Norwegerin Gyda Westvold Hansen. Nathalie Armbruster holte sich mit Rang 3 erneut nach zwei Podestplätzen in Oberwiesenthal erneut einen Platz auf dem Podium. Bei den Männern erkämpfte sich der Österreicher Franz-Josef Rehrl vor Ryota Yamamoto (JPN) und dem Finnen Eero Hirvonen den Titel. Der beste deutsche Kombinierer war mit Julian Schmid auf Rang 4 dann aber doch wieder ein Oberstdorfer, den rund 3000 Zuschauer im Stadion und an der Strecke durch den Ort ebenso leidenschaftlich anfeuerten wie die übrigen elf Athleten des Deutschen Skiverbands (DSV).
Bei den Frauen hatte sich schon im Sprungwettbewerb Gyda Westvold Hansen mit 105,0 m deutlich an die Spitze gesetzt. Die Norwegerin startete mit einem Vorsprung von 0:45 sec vor der besten Deutschen Nathalie Armbruster (99,0 m) und Ema Volavsek (98,0 m), die 0:46 sec zurücklag. In dem anschließenden 5-km-Rollerski-Rennen holte sich die Norweger über drei Runden einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Volavsek als Zweiter und Armbruster auf Rang 3. Die einzige Allgäuerin im Feld, Sophia Maurus vom TSV Buchenberg, erreichte abgeschlagen Platz 20.

Bei den Männern ging es über 10 Kilometer in sechs Runden auf die Strecke. Yamamoto startete nach seinem guten Sprung (133,5 m) 15 Sekunden vor Rehrl, während Ilkka Herola als Dritter 1:15 min aufholen und Julian Schmid als Vierter 1:18 min. Deutsche Aussicht auf einen vorderen Platz gab es danach nur noch für Routinier Erik Frenzel mit einem Rückstand von 1: 41 min, der ihm schließlich Rang 6 bescherte. Die übrigen Deutschen fanden sich nach nur mittelmäßigen Sprungleistungen auf Plätzen im Mittelfeld.

Spannung war dennoch jede Menge geboten. Julian Schmid kämpfte fünf Runden mit den Finnen Herola und Hirvonen um den dritten Podestplatz und musste sich zum Schluss doch mit dem undankbaren Rang 4 zufriedengeben. Da hatte Franz-Josef Rehrl sich bereits deutlich von seinem Konkurrenten Yamamoto nach vorn abgesetzt. Nach seiner Top-Leistung trauerte der Österreicher immer noch darum, dass er bei den Nordischen Ski-WM in Oberstdorf wegen eines Kreuzbandrisses nicht hatte starten können. Spätestens seit dem Olympischen Spielen legendär sind die Aufholjagden von Vinzenz Geiger. Der Oberstdorfer, nach dem Springen nur 27., zeigte gemeinsam mit Johannes Rydzek (13. nach dem Springen.) und Fabian Rießle (21.) grandiosen Sport und holte mit der schnellsten Laufleistung des Rennens am Ende vor den beiden Teamkollegen den 11.Platz. Die Brüder David und Simon Mach aus Buchenberg kamen auf die Plätze 15. und 35. Wendelin Thannheimer vom SCO kam bei seiner Premiere beim Sommer Grand Prix im Heimatort auf Rang 25.

Der neue Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf Georg Geiger freute sich darüber, dass am Schattenberg nach zwei Jahren wieder Sommerspringen stattfinden können: „Und das endlich wieder vor einem begeisterten Publikum, dass während der Pandemie so lange ausgesperrt blieb“.

Der FIS- Renndirektor der Nordischen Kombination, Lasse Ottesen, zeigte sich glücklich, dass Oberstdorf mit seiner Traumanlage endlich wieder in den Sommer Grand Prix eingestiegen ist. Die gelungene Premiere der Frauen sei nach der Ablehnung des Olympischen Komitees, deren Wettbewerbe ins olympische Programm aufzunehmen, äußerst wichtig. „Wir müssen jetzt alle zusammen alles tun, um diese Entscheidung zu korrigieren“, so der Norweger.

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